Gärtnerei Knippenberg-Eijkenboom: bereit für eine nachhaltige und überraschende Zukunft
Die Gärtnerei Knippenberg-Eijkenboom in Sint-Odiliënberg entwickelt sich ständig weiter und rüstet sich für die Zukunft. Seit 2016 steht Ruud Eijkenboom an der Spitze des Unternehmens, das er von Jan Knippenberg übernommen hat. Mit einem Kopf voller Ideen und einer gehörigen Portion Mut ist Eijkenboom das Paradebeispiel für einen Unternehmer, der nicht nur vorausschauend denkt, sondern seine Pläne auch tatsächlich umsetzt. „Out-of-the-Box“-Unternehmertum wird hier großgeschrieben – und das merkt man an allem.
In den letzten Jahren hat die Gärtnerei große Fortschritte im Bereich der Nachhaltigkeit gemacht. Seit 2022 ist das Unternehmen vollständig gasfrei und wird vollständig mit Solarenergie versorgt. Mit 73 Solarmodulen wird der Pflanzenanbau auf umweltfreundliche Weise unterstützt. Obwohl die Saison dadurch etwas später beginnt, profitieren die Kunden von stabilen Preisen – eine bewusste Entscheidung, die sowohl nachhaltig als auch kundenorientiert ist.
Auch in anderen Bereichen wird der Nachhaltigkeitsgedanke konsequent umgesetzt. So arbeitet die Gärtnerei mit Lieferanten zusammen, die ebenfalls gasfrei produzieren, und es werden recycelbare Pflanztöpfe verwendet. Kunden können ihre leeren Töpfe abgeben, woraufhin diese zu neuen Exemplaren verarbeitet werden. Ein schönes Beispiel für zirkuläres Denken in der Praxis.
Der Eintritt von Mitarbeiter Richard Cox im Jahr 2022 gab dieser Nachhaltigkeitsinitiative einen zusätzlichen Schub. Mit seinem Wissen über erneuerbare Energien half er der Gärtnerei, erfolgreich auf Solarenergie umzusteigen. Gleichzeitig investiert Eijkenboom weiterhin in die lokale Zusammenarbeit, indem Pflanzen teilweise bei Züchtern aus der Region eingekauft werden. So bleibt die Lieferkette kurz und die lokale Wirtschaft wird gestärkt.
Seit Anfang dieses Jahres setzt die Gärtnerei auch auf digitale Innovation mit einer eigenen App. Als Initiator möchte das Team gemeinsam mit anderen lokalen Unternehmern die gegenseitige Zusammenarbeit weiter stärken. Über ein einzigartiges Bonussystem werden Kunden dazu angeregt, lokal einzukaufen, wodurch sich die Unternehmer gegenseitig stärken und die Region als Ganzes profitiert.
In der vergangenen Zeit war die Gärtnerei mit Überschwemmungen konfrontiert. Das Team reagierte schnell und führte umgehend Verbesserungen durch. So wurde inzwischen eine neue Bewässerungsanlage installiert, und ein Großteil des Sortiments wird nun auf Tischen präsentiert. Dies sorgt nicht nur für ein geringeres Risiko, sondern auch für einen effizienteren Wasserverbrauch und eine bessere Aufnahme von Wasser und Nährstoffen durch die Pflanzen.
Was die Gärtnerei besonders macht, ist die Art und Weise, wie Eijkenboom und sein Team mit ihren Kunden in Kontakt bleiben. Die bekannten Live-Facebook-Videos, in denen Ruud gemeinsam mit dem Sekretär auf spielerische Weise Fragen beantwortet, sind in der Region mittlerweile ein Begriff. Und damit nicht genug: Bald starten sie etwas Neues – „Sjpas in de kas“. In diesen monatlichen Sendungen auf OR6, dem lokalen Sender der Gemeinde Roerdalen, geben sie auf humorvolle und leicht verständliche Weise Gartentipps. Ein perfektes Beispiel dafür, wie Unternehmertum und Kreativität Hand in Hand gehen.
Mit dieser Kombination aus Innovation, Nachhaltigkeit und einer gehörigen Portion Spaß ist die Gärtnerei Knippenberg-Eijkenboom bestens für die Zukunft gerüstet. Oder, wie Ruud selbst sagen würde: ein bisschen anders, aber gerade deshalb genau richtig.